Am vergangenen Samstag musste das Team 3 in Waiblingen ran. Diesmal ohne Erhard Huber hieß der erste Gegner SRC Taubertal 1. Den Auftakt machten Sven Schröter gegen Ralf Schneider an Position 4 sowie Christian Fallscheer gegen Siegfried Götzelmann an Position 3. Nach einem 0:2-Rückstand kam der „Schröter-Diesel“ in Fahrt und drehte die Partie noch zu einem knappen aber verdienten 3:2-Sieg. Christian Fallscheer verlor parallel in vier knappen und teils unglücklich verlaufenen Sätzen gegen den angeschlagenen Siggi Götzelmann mit 1:3. Hannes Hergenröder ließ gegen den wie gewohnt solide aufspielenden Martin Schlett nichts anbrennen und gewann das Spiel klar und deutlich mit 3:0. Martin konnte Hannes an diesem Tag in puncto Fitness, Spritzigkeit und Kampf nicht viel entgegen setzen. Andreas Laderer hatte es nun im Schlussspiel an Position 2 in der Hand, entweder die Weichen auf Sieg zu stellen – oder mit einem Satzgewinn zumindest für das positive Unentschieden in der Gesamtwertung zu sorgen. Sein Gegner Ulrich Wörner, ein Gastspieler der Taubertäler, ließ jedoch beides nicht zu und gewann die Partie souverän mit 3:0. Ein insgesamt recht unglücklicher Spielverlauf brachte dem Team 3 schließlich zumindest noch einen Punkt.

Der Blick auf die Aufstellung des zweiten Gegners aus Waiblingen sorgte für allgemeine Verwunderung; traten die Moskitos doch mit zwei nominellen Oberliga-Spielern im Team an. Sven Schröter trat gegen das neue Waiblinger jedoch altbekannte Gesicht Katja Leuschner an und fand bei seiner 0:3-Niederlage kein probates Mittel gegen dieselbe. Christian Fallscheer bekam es wieder einmal mit Conrad Schuck zu tun. Spätestens nach dem heutigen Sieg – wenn dieser mit 3:2 auch deutlich knapper ausfiel als die letzten Male – kann sich Chris mit Fug und Recht als Connys „Angstgegner“ bezeichnen. Trotz eines engagierten und dynamischen Auftrittes ging Schuck gegen Fallscheer wieder einmal leer aus. Das „Finale Furioso“ lieferten dann aber die beiden an Position Eins gesetzten Benjamin Nonner und Hannes Hergenröder. Die Partie zog sich über eine knappe Stunde hin. Die zwischenzeitliche Niederlage von Andy Laderer gegen Volker Koch an Position 2 war längst beendet, als Hannes es das schier Unmögliche schaffte, sich nach zahlreichen abgewehrten Matchbällen noch in den fünften Satz zu kämpfen. Die ganze Anlage hatte sich um den Court versammelt, um sich diesen Fight mit anzuschauen. Im entscheidenden Satz kam es allerdings „knüppeldick“ für Hannes. Für Benni lief es wie am Schnürchen – das Glück schien auf seiner Seite. Zu allem Übel brach auch noch Hannes‘ Schläger noch beim Stande von 0:6.  Nachdem ihm bereits beim Aufwärmen sein anderer Schläger kaputt gegangen war, versuchte er nun mit fremden Schläger gegen die ohnehin schon hohe Hypothek anzukämpfen – was ihm leider nicht mehr gelang. Am Ende stand ein deklassierend wirkender „Nuller“ auf dem Papier. Alles in allem war gegen die stark aufgestellten Waiblinger an diesem Tag einfach nicht mehr drin und man verlor die Partie mit 1:3.

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